Nein, es hat nichts mit einem totalen Stromausfall in Europa zu tun, wenn diesen auch so manch eine*r mit der Corona-Krise heraufbeschworen hätte. Und nein, es steht auch weder mit dem Science-Thriller von Marc Elsberg noch mit dem Jugendbuch von Alice Gabathuler in Zusammenhang.

Aber ein bisschen in Zusammenhang mit dem Virus steht es schon – und auch ein bisschen mit „Verdunkelung“. Bei einem Blackout-Poem geht es darum, dass ein bereits bestehender Text so geschwärzt (abgedunkelt) wird, dass sich daraus ein neuer Text – ein Gedicht – ergibt.

Offen ist jetzt immer noch der Zusammenhang mit Corona: Einerseits fühlt sich die Quarantäne wie eine „unendliche Geschichte“ an und dieser bekannte Roman von Michael Ende diente auch als Textgrundlage. Andererseits lassen sich Blackout-Poems überall machen, wo man entweder ein digitales Endgerät mit Zeichenfunktion oder einen Drucker und Stifte zur Hand hat. Also eignen sie sich ganz wunderbar für eine lyrische Distance-learning-Einheit. Und dass hierbei überaus kreative Werke entstanden sind, zeigen die Deutschklassen 4B, 5B, 5C sowie 6A und 6C (Prof. B. Huber und Prof. J. Nagy).