Zur Coronakrise passt natürlich?: Toilettenpapier. Zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen haben viele Menschen regelrecht Panik bekommen und haben sich Massen an Toilettenpapier gekauft. Dahinter stecken vor allem psychologische Aspekte: Menschen haben das Bedürfnis, etwas zu tun, um sich und ihre Familie zu schützen. Was können sie schon tun, außer sich die Hände zu waschen und sich zurückzuziehen? Das „Hamstern“ von Toilettenpapier gibt dabei ein Gefühl von „bewusstem Tun“ und ein Stück vermeintlicher Sicherheit.

Die Textilgruppen der 1ADES haben sich mit der Produktion, der Geschichte und der Alltagskultur des Toilettenpapiers befasst und das Thema anschließend in kreativen Formfindungsprozessen lustvoll verarbeitet. Das Gefühl für Details, Farben, Formen sowie das Finden von unkonventionellen Lösungswegen wurde dabei trainiert.